Mongolei - Weite und Tiefe


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Tag 1 (7. Juli 2006): Ankunft in Ulaanbaatar



Über Irkutsk, um 4.00h Lokalzeit, 7.7.06

Blogeintrag (e-mail) vom: 6.7.06 23:40:
Wenn du überm Gang einen Sitznachbarn hast, der schon beim Einsteigen ein ziemlicher Rüpel ist, dann wünschst Du Dir plötzlich ein gutes Buch... Mein Fluchtmittel heisst iPod, bis mir der Geruch von Whisky-Cola in die Nase steigt und da nicht mehr weg will. Er trinkt dieses Elixier zusammen mit seinen Kumpanen aus einer unverdächtigen 1,5-Literflasche Eistee... Am heimischen Herd muss eben der Reiseproviant vorbereitet werden, und so wünsche ich mir wieder einmal, dass ich kein Deutsch verstünde... oder dass mir mehr von der Italianita des Personals gegeben wäre ...

1 Kommentar(e)
Tina (7.7.06 05:41)
...oder daß er wenigstens mal ein weiteres Glas aus seinem Gepäck zaubern würde um Dir mal ein Schlückchen anzubieten...

Vielleicht sitzt der "Teetrinker" nur im falschen Flugzeug und wär viel lieber in Richtung Ballermann gedüst, aber wurde von seinen Kumpanen überstimmt. Hat weder Buch noch iPod und muß sich damit trösten ;-)
Aus studienzwecken bitte unauffällig weiterbeobachten und mir mitteilen was zu tun ist, wenn "Flasche leer"

Ach ist das schön, schon was von Dir zu lesen!!!

Schwupps hab ich tausend Bilder vom Rimini-Urlaub im Kopf (Ja, wir sind schon sehr unterschiedlich, ;-) macht aber nichts.)

Dafür hast Du einen klaren Vorteil: Er ist auf dem Rückflug mit größter Wahrscheinlichkeit nicht wieder Dein Blickfang...Eine erträgliche Eintagsfliege....Relax...

Laß es Dir gut gehen und Dich nicht von Unbedeutendem nerven....
*Portiönchen gute Laune rüberschick*

Blogeintrag (SMS) vom 7.7.06 11:17
Guesthouse:
Wohnung bezogen, mit eigenem Schlafzimmer, grosser Küche und Bad. Inklusive Frühstück für 8 US-Dollar pro Person. Noch etwas Luxus für einen Tag und eine Nacht. Beim Frühstück mit einem holländischen Fotografen gefachsimpelt. Hach, ich hab wirklich Ferien!



Zusammentreffen in Berlin
Wir treffen Ono und Thomas wie geplant in Berlin Tegel beim Check-In. Th. ist mit seiner Grösse von weitem auszumachen - und Ono kommt gar nicht bis zu uns hin, ohne Landsleute zu treffen, die sie kennt. Drei Mio. Mongolen, ein paar Zehntausend oder auch mehr im Ausland - da bleibt es nicht aus, dass man sich zur Hauptreisezeit an Punkten wie Flughäfen trifft.
Die Mongolei feiert ihr 800-jähriges Bestehen und hofft auf zusätzliche Touristenströhme. Alles ist dieses Jahr grösser. Auch das traditionelle Naadam-Fest, mit dem die Mongolen sich, ihr Land und ihre beliebtesten ureigenen Sportarten Reiten, Ringen, Bogenschiessen und neu z.B. auch Schach und Volleyball feiern.
Bei unseren Freunden ist alles okay, wir sind es auch. Auf den ersten Blick ist es uns peinlich, mit vier Taschen scheinbar viel mehr Gepäck zu haben als unsere Freunde. Aber die Volumen sind ähnlich. Zelt, Schlafsäcke und Isomatten brauchen einfach Platz... Und sie haben Gewicht...
Wir bringen 42kg, unsere Freunde knapp 50 kg durch den Check-In, trotz Limite von 40kg pro Paar...

In der Luft

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Wir erfahren, dass wir direkt nach Ulaanbaatar fliegen, ohne Zwischenlandung in Moskau. Wir werden also noch etwa zwei Stunden früher in UB ankommen. Wir treffen auf eine italienische Besatzung und ich lese im Bordheft und an Türen und Flugzeug zum ersten Mal von einer Fluggesellschaft namens Blue Panorama. Die Damen und Herren Flugbegleiter sprechen denn auch vor allem italienisch und sind sehr schnell, zumindest wenn sie englisch sprechen...

"Wenigstens sind sie hübsch", denkt der Chauvi in mir...
Nicht nur mir fällt auf, dass die vier mongolischen Flugbegleiterinnen von ihren italienischen Kolleginnen sehr unfreundlich behandelt werden.

Dafür haben meine Sitznachbarn über dem Gang ein einziges Gaudi. Sie machen mal Urlaub von der Zivilisation, und das immer ungehemmter. Der Whiskey aus der mitgeführten Eistee-Petflasche hilft dabei enorm, nicht gerade zum Vergnügen der Passagiere vor ihnen, die immer wieder die knochigen Knie in den Rücken gerammt kriegen, wenn die Witze einfach zu sehr zum Brüllen komisch sind, um dabei ruhig sitzen bleiben zu können. Ich lasse die beiden mit ihrem komischen Humor vorsorglich allein, da der Herr mit dem maltraitierten Rücken sich zwar sichtlich ärgert, aber erwachsen genug scheint, sich selbst zu wehren. Das tut er aber nicht, und ich kann die herausfordernden Blicke der Saufkumpane neben mir förmlich in meinem Gesicht spüren.
Manchmal hilft ja ignorieren... und tatsächlich, nachdem ich mich meinem iPod zuwende, schwindet auch das Interesse der Nachbarn an mir, da ich ja offensichtlich der Langweiler bin, für den sie mich halten, und dann fahren sie ihre wirklich sehr dunklen Sonnenbrillen aus und beginnen zu dösen.

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Das sollte ich auch tun. Fällt mir in Flugzeugen aber immer schwer, ganz egal mit welchen Nachbarn.
Und so wache ich in unserer gemeinsamen Bewegung gegen Osten, die so unwirklich schwerelos erscheint in diesem viele Tonnen schweren Vogel, in dem wir alle gemeinsam unterwegs sind und doch jeder einzelne an einem ganz anderen Punkt sein kann. Wieviele Gedanken eilen voraus, wie viele gehen zurück? Welche Seelen können ruhen, wessen Schlaf ist wirklich tief und ruhig?

Was mag Ono alles durch den Kopf gehen, so kurz, bevor sie nach langer Zeit ihre Familie und viele Bekannte wieder sehen wird? Wie verwirrend muss es bei aller Integrationsbereitschaft für Angehörige anderer Kulturen bleiben, in der Fremde zu leben? Und was mag davon hoch kommen, wenn man sich in einem Flugzeug zwischen diesen Kulturen befindet, deren Wirkung auf einen selbst für immer auch Teil des eigenen Lebens sein wird?

Auf dem Bildschirm sehe ich, dass wir über Omsk fliegen. Wir folgen ziemlich genau der Route der Transsib, wie wir sie 2002 selbst gefahren sind. Bis jetzt haben wir vier Stunden Zeitunterschied. Wir werden sehr früh in UB ankommen. Ich denke lieber noch nicht an diesen ersten Tag, der sehr lang werden wird, mit einer langen Einkaufsliste, die wir für unsere Reise noch "abarbeiten müssen".

Im Guesthouse
Onos Vater erwartet uns am Flughafen und bringt uns zu unserer Unterkunft, einem Wohnblock, in dem viele Wohnungen an Touristen vermietet werden. Klappt ja wunderbar! Das Auto scheint recht neu und ausreichend gross zu sein und dabei einen genügend hohen Radstand zu haben - bei den hiesigen Strassenverhältnissen SEHR wichtig. Wir laden unser Gepäck aus und schleppen es in den vierten Stock. Die Wohnung hat zwei Schlafzimmer, ein Badezimmer und ein separates WC, und vor allem eine grosse Küche.

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Alles ist sehr sauber - nach den Gerüchen im Treppenhaus eine angenehme Überraschung. Und wir haben fliessendes Wasser, die Toilette funktioniert.
Wir versammeln uns alle in der Wohnung des Verwalters, besser gesagt, in dessen Küche, zum Frühstück. Die ist im Gegensatz zu unserer eigenen sehr klein, und soll nicht nur Herberge für Frühstückende sein, sondern ist gleichzeitig Internet-Corner. Für 1 US-$ die Stunde. Ich kann mich aber beherrschen. Der Bildschirm bleibt dunkel. Der Drehstuhl davor wird eh gebraucht und die Ablagefläche um die Tastatur auch. Wir finden uns alle fünf plus Verwalterin auf höchstens acht verstellten Quadratmetern und teilen uns vier Löffel und immerhin drei Messer miteinander. So ungefähr, zumindest. Ein holländischer Zimmermieter findet auch noch Platz. Und auch eine eigene Tasse. Er ist Berufsfotograf - der Austausch über Land und Tätigkeit ist erfrischend, belebend und atmet den Geruch des bevorstehenden Abenteuers. Herrlich. Da er sein Wissen als Lehrer auch Kunststudenden weiter gibt, finden sich mit Thomas, der auch als Lehrer arbeitet, zusätzliche Berührungspunkte. Eine Stunde vergeht wie im Flug und wir widmen jeden Gedanken dem Hier und Jetzt. Die Ferien haben begonnen.

Ein Tag der Suche nach dem Notwendigen
Ono meint, es wäre wohl besser, wenn einer von uns in der Wohnung bleibt und das Gepäck hütet. Die Wahl fällt auf mich. Mir ist das recht. Noch ein wenig Einsamkeit vor der Enge so mancher kommender Stunden. Und für meine Frau wäre das nichts: Ein Tag ohne Beschäftigung nach einer langen schlaflosen Nacht, und doch wachbleiben? Bei sieben Stunden Zeitverschiebung "nach vorn" nicht so einfach... Vor Mittag ziehen meine Mitstreiter also los, nachdem wir gemeinsam eine Einkaufsliste erstellt haben.
Wir brauchen einen Tisch, fünf Stühle, Lebensmittel, Wasserkanister, Gaskartuschen, eine Schaufel usw. usw. - und dafür einheimisches Geld, wofür wir das Budget nochmals abstimmen.

Allein habe ich Zeit, die Wohnung zu durchstreifen. Eine Kamera und viel Zeit. Ulaanbaatar ist im Winter kalt, sehr kalt. Die Durchschnitts-Januar-Temperatur liegt bei 26 Grad Celsius unter Null. Die Fenster haben Vorfenster, aber wirklich dicht sind sie nicht... Die Farbe am Holz springt überall ab.

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Alles zeigt seine Vergänglichkeit, scheint aber funktionsfähig zu sein. Im Bild erscheint jetzt, bei gut zwanzig Grad und schwüler Luft, pittoresk, was in der Kälte einfach nur hart sein muss... Reparaturen sind auch in der Hauptstadt oft eine Frage der Ressourcen. Ersatzteile sind oft nicht verfügbar, undichte Leitungen werden auf alle möglichen Arten abgedichtet, oder eben auch nicht... Ich aber stehe in der Wärme, behütet von vier, acht, zwölf Wänden und fühle mich beschenkt.

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Drei Stunden später hat sich der Himmel zugezogen und ein heftiger Regen streicht aus grau-schwarzen Wolken über die Stadt. Heftiger Wind und prasselnde Regentropfen lassen rund um "meine Wohnung" Türen schlagen und Bleche sirren und klirren, während Menschen den grossen Platz vor dem Küchenfenster ohne Eile durchqueren. Schirme sehe ich keine. Sie werden eher als Sonnenschutz verwendet. Ein Junge stellt sich mitten auf dem Platz unter den Himmel, neigt den Kopf nach hinten und lässt sich das Regenwasser übers Gesicht laufen.

Ich bewundere Menschen, die fremde Sprachen lernen können. Ich meine wirklich fremde. Will man mongolisch lernen, so ist die phonetisch-technische Schwierigkeit des englischen "th" eine müde Zungenübung für Dreikäsehochs. Ono kann mir ein Wort zehn Mal vorsprechen, ich kann es nicht nachsagen. Ich verstehe einfach nicht, wie ich meine Zunge hinter die Zähne und Lippen bringen müsste, dass es so klänge, wie ich es von ihr höre. Die Laute klingen teilweise so fremd, dass sie schon auf dem Weg in mein Hirn vor meinem Bewusstsein verdampfen: Ich kann sie mir nicht merken. Diese Sprache zu lernen, wäre eine riesige Herausforderung für mich. Thomas und seinen Schwiegervater scheint es allerdings nicht über Gebühr zu beschäftigen, dass sie sich nicht oder nur sehr eingeschränkt mit einander unterhalten können, und so ganz im Stillen dürfte sich "mein Thomzeck" ( "grosses Pferd" ) wie er liebevoll von Ono genannt wird, allmählich doch einen Wortschatz bilden.

Wenn es häufiger so schütten sollte wie eben, denke ich, dann wäre es ganz nett, wenn meine Kameraden auf die Idee kämen, noch eine Art Sonnen- und Regenbaldachin zu kaufen... Ich kann nicht wissen, dass sie gerade jetzt über Strassen laufen, in denen durch den heftigen Regen das Wasser mehr als knöcheltief stehen bleibt... und dass sie genau so eine Plane mitbringen werden.

Aber der Himmel weint scheinbar nie lange am Stück über der Mongolei (oder über die Mongolei?). Klingt etwas pathetisch, ich weiss. Aber wenn Du erlebt hast, mit welcher Weite sich der Himmel über mongolische Ebenen zu spannen vermag, dann ist diese Formulierung ganz natürlich. Auch über UB reisst der Himmel teilweise wieder auf und die Luft ist kühl und frisch, wie ich am offenen Fenster fühle.

Nach mehr als sechs Stunden sind meine Reisegefährten zurück. Und nudelfertig. Das Pendeln zwischen dem wuseligen Schwarzmarkt und dem Supermarkt kostet Energie und Campingstühle waren kaum aufzutreiben, nachdem der erste unter Thomas' Hintern beim Probesitzen zusammen krachte und danach im Nu das ganze Angebot aus dem Laden verschwand, wie mir erzählt wird... Da sitzen sie also nun, ziemlich geschafft, und befürchten, dass der Tisch zu klein und die Stühle zu gross sind (immerhin stabil genug scheinen sie zu sein), und wir gar nicht alles im Auto unterbringen können. Thomas stellt daher von Koffer auf Tasche um - wir brauchen sie nicht. Zelt und Schlafsäcke - viele kleine einzelne Gepäckstücke lassen sich besser verstauen als wenige (zu) grosse. Wir wollen uns Nudeln kochen. Aber der Herd funktioniert nicht. Wir mongolisieren ein erstes Mal, wie das hier heisst, und giessen immer wieder heisses Wasser aus dem Wasserkocher über die Nudeln, bis diese zwar nicht gar aber doch weich sind.

Ono ist deprimiert. Sie leidet unter den Unzulänglichkeiten. Was für uns kein grosses Problem und höchstens eine nette Anekdote ist, löst bei ihr Traurigkeit und Scham aus: Die Unterschiede im Alltag zu Deutschland - sie wirken belastend und sind ihr peinlich. Ich versuche, Ono zu versichern, wie glücklich wir über die grosse und saubere Wohnung sind und die guten Betten, die uns sicher tief schlafen lassen. Tatsächlich ist alles komfortabler, als ich es erwartet habe. Aber ich bin nicht sicher, ob ich Ono wirklich überzeugen kann...

Tatsächlich schlafen wir gut und fest und der erste Tag klingt in tiefer Müdigkeit ruhig aus. Wir sind nicht mehr die Jüngsten. Aber Alter und Erfahrung halten sich gerade noch so die Waage, dass wir alles nehmen können und wollen, wie es kommt. Da bin ich sicher.

Blick aus einem der Schlafzimmer auf die Rückseite des Theaters am Suchbaatar-Platz:

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Noch sind wir uns nicht richtig bewusst, wie sehr wir diese aus Deutschland mitgebrachte Kostbarkeit nochmals geniessen sollten...:

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13.8.06 16:30
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Strandsteine (13.8.06 20:37)
Lieber Thinkabout,
durch Deine Augen und Worte,
alles zu sehen, ist eine Freude.
Danke dafür, die Steine


rielei (14.8.06 21:25)
... Laute, die auf dem Weg zum Hirn vor dem Bewußtsein verdampfen .... Thinkabout, Thinkabout ... das ist einfach GENIAL !!!
Ich wusste es, diese Reise ist vom ersten Tage an spannend.
Mal sehen, was Ihr noch so alles habt mongolisieren müssen ;-)
Herzlichen Dank!
Gabi


Tina (15.8.06 06:12)
Das Bild von der Küche erinnert mich an die Einrichtung meiner Großeltern damals, als auch bei uns noch nicht jeder eine Einbauküche hatte und alles hinter einer Kunststoffwand versteckt war...

Okey, ich bin auch nicht mehr die Jüngste...

Dieser pompöse Bau und die rote Farbe des Theaters wollen ja nicht so wirklich in die Landschaft passen... Ein - für mich - seltsamer Anblick, zumal es sich ja bei uns in Deutschland keine Stadt nehmen lassen würde, das umliegende Gelände von einem Landschaftsgärtner in eine grüne Oase verwandeln zu lassen....

Interessanter Start mit so vielen neuen Eindrücken...macht Lust auf mehr!


Janna (18.8.06 12:31)
...ich freue mich auf die weiteren Berichte -auch wenn ich, mit Verlaub, manchmal etwas schmunzele...ein aus der so "perfekten" Schweiz kommender Mann sieht manches eben anders...diese Küche z.b....war in der ehemaligen DDR fast "vom feinsten".... - na ja....wie schön haben wir es hierzulande! gut zu erfahren! liebe Grüße ....:-) Janna

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